Eine lange/kurze Reise (Adrian)

Seit dem letzten Blog ist nun wieder einiges an Zeit vergangen und es ist mal wieder Zeit das ich mich melde. Kurz nachdem Florian seinen Blog Eintrag geschrieben hatte fand das so genannte mid-term Meeting statt. Dabei treffen sich alle Freiwilligen in der Slowakei die von dem Erasmus plus Programm unterstützt werden. Dort treffen unterschiedliche Nationalitäten aufeinander, was aber nichts daran ändert, dass die Atmosphäre sehr gut ist. Die Reise zu diesem Seminar war allerdings eine Tortur erster Güte Klasse. Eine lange/kurze Reise (Adrian) weiterlesen

Hey, wie wärs mit Polen? (Katrin)

Ach ist das schön… 2 Stunden zu früh nach Puchov fahren, weil kein besserer Bus fährt. Dann feststellen, dass der Zug 40 Minuten Verspätung hat und am Ende hoffnungslos überfüllt ist.

Aber das war es wert. Ich war trotzdem pünktlich am Flughafen in Bratislava und bin sicher in Berlin gelandet. Ich habe also den März gemütlich mit Urlaub ausklingen lassen. Eine Woche war ich zu Besuch bei meiner Freundin in Berlin (Lieben Gruß an Vera) und am Sonntag darauf bin ich mit 3 weiteren Freunden im Gepäck zurück in die Slowakei geflogen.

Auf unserem Programm standen unter anderem 2 Ubernachtungen in Krakau. Eine Nacht in einer Wohnung von Airbnb und eine im Hostel.
Insgesamt eine echt schöne Stadt. Ich finde, man kann sehr leicht sehen, dass sehr viel Geld in die Stadt gesteckt wurde, vor allem in die Altstadt. Man hat nirgendwo Müll herumliegen sehen, wirklich jedes Gebäude sah gepflegt und irgendwie besonders aus. Jede Ecke war vollkommen auf Touristen fokussiert. Unendlich viele Souvenirläden oder kleine Stände, Kutschfahrten durch die Stadt, Restaurants, die mit traditionellem polnischen Essen werben etc.

 

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Aber mein März bestand auch nicht ausschliesslich aus rumreisen. Die ersten 2 Wochen habe ich ganz normal gearbeitet und was sonst noch so anstand. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Karneval. Manche mögen es mehr, manche weniger. Ich persönlich habe echt Spaß daran. Deshalb bin ich Anfang März nach Zilina zur „Stanica“ gefahren. Das ist die Einsatzstelle von 3 weiteren Freiwilligen und zeigt sich als eine Art Kaffee, das manchmal auch Feiern veranstaltet. Dort haben sich Freiwillige mit allen möglichen Nationalitäten getroffen, deren Einsatzstellen überall in der Slowakei verstreut liegen.

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Wir haben den März außerdem genutzt, um uns Gedanken über ein weiteres Vikendoka zu machen. Das Thema wird „FaceGod“ sein. Die Planungen stehen einigermaßen, jetzt fehlen uns nur noch die Jugendlichen. Also wo findet man einen Haufen Jugendlicher, die einem zuhören, wenn man sich Mühe gibt und am Wochenende frei haben? …in der Schule. Das bedeutete für uns eine Woche Unterricht geben und gleichzeitig Schüler zu unserem Wochenende einladen. Wir sind ziemlich oft auf Interesse gestoßen, also ich würde das Ganze als recht erfolgreich betiteln.

An dem Dienstag war nicht viel in der Schule zu tun. Jake und Viki haben die eine Schulstunde auch ohne Nils und mich souverän gemeistert, während wir beide uns eine Wanderung in der Mala Fatra vorgenommen hatten.

Wir sind morgens früh gestartet und dann irgendwie per Bus, Bahn und Anhalter nach Stephanova gekommen, ein kleines Dorf in dem unsere Wanderung beginnen sollte. Tatsächlich hatten wir mit einem anderen Ort gerechnet, als dem wo uns der Bus letztendlich hingesetzt hat. Aber das war nicht so schlimm. Wir haben uns dann einfach spontan für den Stoh (1608m) entschieden und sind losgegangen.

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,,na ľade“- Vorsicht! Rutschgefahr! (Nils)

,,Fraktura!“ So der Kommentar der Schwester zum Röntgenbild. Was das hieß, wusste ich nicht so ganz, aber als sie die Unterseite meines Armes eingipste, dämmerte es mir lansam… Um dem noch eins drauf zusetzen, bekamen wir 20 cm Neuschnee und am Wochenende sollte noch eine Ski-Freizeit stattfinden. Das Timing hätte besser sein können.

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Wochenende gibt´s dann halt später… (Katrin)

Es ist wieder Zeit für einen neuen Eintrag. Der Februar ist schon wieder vorbei und vor allem über die erste Hälfte dieses Monats gibt es einiges zu berichten.

Ich habe den Februar mit einem Sprachkurs in Dolny Kubín begonnen. Flo und Adrian hatten mich eingeladen, sie bei ihrem Deutschkurs in dem Gymnasium dort zu unterstützen. Die Jungs hatten alles schon sehr gut vorbereitet, daher bin ich nur hier und da mal für Spiele etc. eingesprungen. Alles in allem war das Ganze eine ähnliche Geschichte, wie bei dem Sprachkurs von Nils und mir im Dezember in Povaska Bystrica. Wochenende gibt´s dann halt später… (Katrin) weiterlesen

HALBZEI…..oh Halbzeit (Beschreibung der Stelle) – Florian

Da ist man gerade mal ein halbes Jahr hier, hat sich eingelebt und macht seine Arbeit, da wird auch schon nach einem Ersatz für uns gesucht. So undankbar das Ganze auch klingen mag, es ist ja ganz normal, denn die Bewerbungsphase für die Freiwilligen für nächstes Jahr ist in vollem Gange. Ich kann mich noch ziemlich gut daran erinnern, wie das bei mir letztes Jahr gewesen ist und dass ich nur so in etwa eine Ahnung hatte worauf ich mich da eigentlich einlasse. Daher werde ich hier mal versuchen zusammenzukehren was wir hier eigentlich treiben, für wen diese Stelle etwas sein könnte und was es zu beachten gibt. HALBZEI…..oh Halbzeit (Beschreibung der Stelle) – Florian weiterlesen

Jeden Tag ein Türchen – Florian

 

Hier der ausblick beim SEM meeting bei so genannten "praying in the sunrise".


Ich sitze gerade bei einer kühlen Kofola im Club Garaz und wünsche mir sie wäre warm. Es ist nämlich schon kalt genug auch ohne dass man extra nachhelfen müsste. Aber die Atmosphäre ist wie üblich gut und im Moment gibt es auch keine kleineren oder größeren Notfälle, also habe ich ein bisschen Zeit um euch ein kleines Statusupdate zu geben. Bei uns ist sich nach wie vor unverändert alles am Verändern.

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Von kreativitätsfördernder Sprachlosigkeit – eine Woche in Povazska Bystrica (Nils)

,,Krankenschwestern haben einen schweren Job – sie müssen sexuelle Belästigungen von alten Rentnern tolerieren.“ ,,Die Nachbarin sieht schön aus, der Vater verliebt sich und dann haben sie Stiefkinder.“

Dies waren nur einige der Ideen und Entgleisungen, die wir von Schülern in der Handelsakademie in Považska Bystrica zu hören bekamen. Es sind aber auch einige ,,Kunstwerke´´ entstanden… Von kreativitätsfördernder Sprachlosigkeit – eine Woche in Povazska Bystrica (Nils) weiterlesen