Jaja, so schnell vergeht die Zeit… (Leonie)

Jetzt ist also schon der erste halbe Monat geschafft und ich drücke mich schon seit einigen Tagen davor, diesen Blogeintrag zu schreiben, weil ich schon so viel erlebt habe, dass ich gar nicht weiß, was ich hier eigentlich berichten soll.
Ich fange jetzt einfach mal von vorne an und versuche, es so kurz wie möglich zu halten 😉
Angereist bin ich am 30. August zusammen mit meinen Eltern, die dann auch noch ein paar Tage geblieben sind. Das war wirklich schön, weil sie sich jetzt auch mehr unter meiner Arbeit hier vorstellen können.
Anna das Nordlicht, meine Mit-Freiwillige und Mitbewohnerin habe ich dann am Donnerstag kennengelernt (nachdem sie unfreiwillig eine Nacht am Bratislaver Bahnhof verbrachte aber das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte…)
Gleich am Sonntag sind Anna und ich dann unter anderem mit Miro (unserem Chef, auch wenn er die Bezeichnung nicht mag) und Jenny ans andere Ende der Slowakei gefahren, um dort bei einem Kirchentag eine Hüpfburg und XXL-Fußball zu beaufsichtigen. Es war ein echt langer aber auch schöner Tag und ich habe meinen ersten slowakischen Satz gelernt, ich kann sagen, dass ich nichts sagen kann!
Da unsere Arbeitswoche erst Mittwochs beginnt, haben Anna und ich dann am Dienstag unseren ersten Ausflug auf eine der Burgen gemacht, die es hier wie Sand am Meer gibt. Anna war mindestens genau so begeistert von den „Bergen“ rund um die Gegend hier wie ich von den unglaublich günstigen Zugpreisen.
Mit dem Mittwoch begann dann auch eine Woche nach der Anreise unsere Arbeit. Wir unterrichten 4 Stunden in der Woche Englisch in der Grundschule, die hier allerdings bis zur 9. Klasse geht. Die Kinder sollen spielerisch ihre Angst vor dem Sprechen verlieren.
Apropos Schule, hatte ich schon erwähnt, dass wir wirklich DIREKT in der Schule wohnen? Genau eine Tür trennt uns vom Korridor. An unserem ersten freien Tag wurden wir gleich von der slowakischen Nationalhymmne geweckt aber man gewöhnt sich ja an alles ;).
Außerdem werden wir in Kürze auch noch einen Kinderchor und eine Theatergruppe anbieten.
Außerhalb der Schule sind wir aktuell in den Jugendkreisen der umliegenden Gemeinden aktiv, die wir immer abwechselnd besuchen. Auch werden wir bald für eine Art offene Jugendarbeit verantwortlich sein, in der wir dann auch die Schüler einladen können.
Bei den Royal Rangers sind wir auch dabei, was für mich absolutes Neuland ist.
Mir gefällt sehr, dass wir schon wirklich eigene Aufgaben haben und uns für etwas verantwortlich fühlen.

So, jetzt habe ich doch wieder ziemlich viel geschrieben und trotzdem nur einen Bruchteil erzählt. Wer also noch mehr wissen will, darf sich gerne bei mir melden und sich von tausenden an Geschichten erschlagen lassen.
Dovidenia!

Darf ich vorstellen: DAS ist Anna
Unsere Schule und Wohnort

2 Gedanken zu „Jaja, so schnell vergeht die Zeit… (Leonie)“

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