Aha, jetzt weiß ich was das ist! (Luisa)

Da in diesem Blog erst relativ wenig über die SEM Konferenz geschreiben wurde, widmet sich dieser Blogeintrag nur der SEM Konferenz. Was das ist erfahrt ihr hier.  

Mit dem Bus und dem Zug ging es für mich nach Veľky Slavkov in ein Freizeithaus. Dort fand die SEM Konferenz vom 15.11.18 bis zum 18.11.18 statt. Ungefähr 80 Teilnehmer kamen an diesem verlängertem Wochenende um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Das Alter war ganz gemischt. Es waren noch sehr junge Teenager dabei und auch Menschen die ca. 50 Jahre alt waren. Gefühlt haben sich alle gekannt und waren zusammen eine große Familie.

Zum Abendessen gab es, wie so oft in der Slowakei, eine Gulasch Suppe. Danach begann das Abendprogramm, dort wurden wir Tischen zugewiesen. An meinem Tisch gab es leider niemanden, der wirklich gut Englisch konnte und deshalb habe ich von dem Abendprogramm leider nicht viel verstanden. Zwar verstehe ich ein paar Wörter (wenn ich mich konzentriere), aber kann mir längst nicht daraus einen sinnvollen Satz bilden. Zur Info: Die darauf folgenden Abende hat mir zum Glück immer jemand übersetzt.

Grob zusammengefasst ist die SEM Konferenz eine christliche Veranstaltung, bei der viel in der Bibel gelesen wird, Andachten über einen Bibeltext gehalten werden und man sich in Kleingruppen über dieses Thema austauschen kann. Außerdem gab es einen Seminarteil. Dieses Jahr war das Thema Jüngerschaft, also Begleitung und Nachfolge. Mir hat besonders der Austausch in den Kleingruppen gefallen, weil wir da erstens Englisch gesprochen haben und weil man an der Diskussion aktiv teilnehmen konnte. 
Abgesehen vom Programm hatten wir zwischen den Programmteilen immer wieder Zeit für Spiele wie UNO oder Ligretto.

Am Samstag habe ich eine kleine Mission von meinem Opa und meiner Oma erfüllt. Meine Großeltern waren vor 23 Jahren in der Slowakei im Urlaub und haben mir die Fotos davon gegeben. Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass die eine Kirche ganz in der Nähe von Veľky Slavkov ist. Deshalb bin ich in der freien Zeit mit einer Familie in die Stadt gegangen und habe versucht die gleichen Fotos von damals nachzustellen. Es hat auch mehr oder weniger geklappt, dass Ergebnis seht ihr hier oder unten. Es war echt super lustig und ich habe mich wie ein kleiner Detektiv gefühlt, der in der Vergangenheit forscht.

Katholische Kirche in Svit
Evangelische Kirche in Svit

Am Sonntag ging es dann auch schon wieder zurück nach Dolný Kubín, aber diesmal ganz entspannt mit dem Auto 🙂

Hier sollten Caro und ich uns in Slowakisch vorstellen und Werbung für ein Auslandsjahr machen.