Rekord bei Teilnehmeranzahl: …niemand.

Der Mai startete dieses Jahr mit… (ÜBERRASCHUNG)… dem ersten Mai. Das Datum war der Startschuss für die Single-Männer, einen Mai Baum vor das Haus der Angehimmelten aufzustellen. Während mir diese Tradition des Mai-Baumes (die es auch in Deutschland geben soll) Zuhause nie aufgefallen ist, war sie hier nicht zu übersehen. Man sieht jetzt, Mitte Juni, noch an vielen Häusern so einen Baum stehen.

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Für mich stand am Anfang Mai die Planung meines eigenen Projektes im Vordergrund. Wir Freiwilligen sollten alle eine eigene Idee selber in die Hand nehmen und während unseres Jahres verwirklichen. Ich wollte den KuBuKiKiMo, ein Kinder-Gottesdienst-Projekt meiner Heimatgemeinde, in vereinfachter Form umsetzen. Die ersten Tage des Mais waren mein Team und ich also damit beschäftigt, Materialien zu  filtern, zu übersetzen, zu ergänzen etc. Alles war super vorbereitet und geplant. Ich habe Flyer erstellt und in der Schule Werbung gemacht. Doch trotz Begeisterung und Interesse der Kinder, hatte sich 2 Wochen später immer noch niemand angemeldet. Das war recht enttäuschend, aber so etwas gehört halt auch dazu. Aber vielleicht wird das vorbereitete Material ja mal anderweitig verwertet, dann hätte sich die Arbeit doch ein bisschen gelohnt.

Noch während der Planung des Projektes ging es für eine Gruppe Slowaken und uns deutschen Freiwilligen nach Lüneburg, zu Nils´ Heimatgemeinde. Ich habe die Chance genutzt, um mal wieder bei mir zuhause reinzuschauen. Nach so langer Zeit ist das „nach Hause kommen“ echt was Besonderes. Es war total schön, wieder alle meine Leute daheim wiederzusehen. Ausserdem konnte ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen, und zähle jetzt einen neuen Wanderrucksack zu meinem Besitz, der schon jetzt gut zum Einsatz gekommen ist.

Auf dem Rückweg haben meine Eltern mich, mit einem Zwischenstopp in Prag, in die Slowakei begleitet und eine Woche Urlaub angeschlossen. Ich fand es toll, mal zu zeigen wie ich hier wohne und arbeite, also was ich die letzten Monate überhaupt gemacht habe. Und natürlich konnten meine Eltern auch das Grundpaket „Slowakei“ mal erleben.

Auch nachdem meine Familie wieder zuhause war, wurde hier ein Highlight von dem nächsten gejagt. Ich konnte bei einer slowakischen Hochzeit dabei sein. Sehr emotional, sehr schön.

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Dann kam die Wanderung in der Mala Fatra, von der Nils schon berichtet hat. Ich hatte sehr viel Spass mit der Truppe und die Landschaft war unglaublich.

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Direkt darauf folgte dann der Kirchentag in Berlin. Ich habe im Voraus zwar versucht, eine Gruppe an Slowaken dafür zu begeistern, am Ende waren Danka und ich dann aber doch nur zu zweit. Aber das war nicht so schlimm, denn sowohl Danka als auch ich haben vor Ort jede Menge bekannte Gesichter wiedergetroffen und neue kennengelernt. Und auch im Hinblick auf die Vielfalt des Programms, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann schon verstehen, warum in Berlin gefühlt jeder Zweite mit einem orangenen Tuch und einem dicken Programmheft durch die Gegend gelaufen ist.

Der Juni ist jetzt auch schon fast vorbei, das heißt, der nächste Eintrag folgt in Kürze.

Bis Bald!
Katrin

 

 

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