SEM-Fest – Alles oder Nichts

Das ganze Jahr wurde darauf hin gearbeitet. Es wurde davon erzählt, als Höhepunkt des Jahres beschrieben. Die enormen Massen an Kartons und Boxen die uns das ganze Jahr über im Weg standen sollten einen Sinn ergeben. Das SEM Fest warf schon Wochen vorher seine Schatten voraus, im Juni verging kein Tag an dem wir nicht irgend ein Banner gemalt, T-shirts gedruckt oder irgendwelche Kühlschränke oder Zelte herbeischaffen helfen mussten. Es war in dieser Zeit nicht daran zu denken mal ein freien Montag oder Dienstag (unser Wochenende) für einen Ausflug zu missbrauchen. Die unendliche Motivation und Vorfreude ein perfektes SEM- Fest zu organisieren nahm alle unsere Kräfte in Anspruch. Nachdem noch eine Abordnung des EJW-Weldienstes uns besucht hatte, um sich über unsere Arbeit zu informieren, ging es endlich los.

In Necpaly einem kleinen Ort mit wahrscheinlich nicht mal 1000 Einwohnern sollte das christliche Festival stattfinden. Angekommen wurde uns und den EJW-lern erstmal das Gelände gezeigt. In erster Linie handelte es sich dabei um den riesigen Pfarrgarten und das Gelände um die dortige Kirche. Desweiteren wurden noch das Dorfkulturzentrum, eine Schulsporthalle und ein von einem SEM-ler geleitetes Kinderheim benutzt. Das Kulturzentrum war der Schlafsaal der männlichen Mitarbeiter und Speisesaal aller Mitarbeiter. Im Kinderheim waren die weiblichen Mitarbeiter und Bands untergebracht. Die Schulsporthalle diente als Schlafplatz für die Besucher. Nachdem wir ankamen mussten wir erstmal zur unserer Verwunderung feststellen, dass das erste Wochenende nur zum Teambuilding bestimmt war. Und die darauf folgenden 4 Tage bis zum SEM-Fest Arbeitstage, dies beduetetete das für das Festival eine ganze Woche Aufbau eingeplant war. Dies kam uns erstmal lang vor, mit der Zeit wurde uns aber klar das es vielleicht auch gar nicht so doof ist genügend Zeit für den menschlichen Aufbau einzuplanen. Denn eigentlich lebt so ein Festival ja von den Menschen und nicht von der Technik. Dies wird in Deutschland oft unterschätzt.

Das SEMFest selbst war dann eine wunderbare Erfahrung. Das Thema war, wie schon angedeutet, „alles oder nichts“. Wirklich viele Menschen kamen und es herrschte eine tolle Atmosphäre. Jeden Abend fand ein Abendprogramm statt und den Tag über gab es Workshops,  Seminare und Sportangebote. Alle Teilnehmer haben in Zelten oder in einer Schule übernachtet und sich selbst versorgt. Essensangebote wie Hot-dog, Sandwiches und sogar Pizza wurden im sogenannten „Pub-Zelt“ natürlich trotzdem angeboten. Hier gab es auch eine Bühne auf der christliche Bands aus der ganzen Slowakei gespielt haben. Im Allgemeinen waren wir von der Liebe zum Detail begeistert, die das ganze Festival sehr stimmig gemacht hat und wie viele unterschiedliche Hände so erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Fast alles war „handmade“ bzw. „handbuild“!

Im folgenden ein paar Impressionen:

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