Mladez in Jasenova

Letzte Woche wurden wir von Veronika, die wir aus der Jugendarbeit in der Kirche und durch den Klub kennen, zum Mitwirken an ihrem Mladez eingeladen. Ein Mladez ist eine größere oder kleinere Jugendgruppe, die sich abends trifft. Teils ist es nicht mit Jungscharen zu vergleichen, da die Gruppen größer sind und es auch alles zentraler organisiert ist. In Jasenova könnte man, aufgrund der Gruppengröße, allerdings von einer gemischten Jungschar für 10-14 Jährige reden. Benny bereitete eine Andacht und ich Spiele vor. Jemand der den Klub an diesem Samstag betreuen würde war gefunden. Also ging es mit dem Bus nach Jasenova, dies ist ein 400-Einwohner Ort etwa 5 km von Dolny Kubin entfernt. Jasenova kannten wir bereits von Weihnachten und anderen Besuchen. In Jasenova angekommen wurden wir von Veronika an der Bushaltestelle abgeholt. Im Pfarrhaus von Jasenova erwartete uns schon der Pfarrer, der außerdem nur für diesen einen Ort zuständig ist. Dies und die Tatsache dass er am Mladez teilnahm war für uns eine neue und interessante Erfahrung da wir dies so nicht von Deutschland kannten. Allerdings hat dies den Vorteil dass so auch ein wirklicher Austausch zwischen Jugendgemeinde und Pfarrer stattfinden kann. Denn Mladez begannen wir dann mit  Kommando Bimperle, ein Spiel das ich aus Deutschland kannte. Es war gar nicht so einfach die Kommandos in Englisch beziehungsweise Slowakisch sinngerecht und lautisch zu übersetzen. Anschließend hielt Benny noch eine kurze Andacht über Gottesbilder, in der jeder seine Vorstellung von Gott aufschreiben soll. Für mich war es schwer, da ich versuchte mich mit den Jugendlichen auszutauschen; dies aber aufgrund der Sprachbarriere nur begrenzt möglich war. Anschließend spielten wir noch ein Spiel mit Salzstängelchen und hatten noch bei einem Kartenspiel Spaß. Danach wurden wir von dem Pfarrer in die Garaz gefahren, in der wir dann noch die üblichen interessanten Gespräche führten.

Ein Gedanke zu „Mladez in Jasenova“

  1. Mir scheint, es war eine gelungene Aktion für beide Seiten. Ihr habt anscheinend inzwischen Methoden gefunden die Sprachbarriere auf spielerische Art und Weise zu überwinden. Solche und andere Spiele würde ich an Eurer Stelle auch in der Garaz öfters anbieten. Macht weiter so ! Was gibt es noch für Aktivitäten und Aktionen ?
    Gruß an Roman und alle anderen, die uns seit unserem Besuch bei Euch im Dezember noch kennen.

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