Arbeiten – Christof

Wir haben jetzt viel über unsere Ausflüge und Reisen geschrieben, die meiste Zeit verbringen wir aber in Dolny Kubin an unserer Einsatzstelle. Zurzeit haben wir einen vollen Terminplan und haben kaum wirklich freie Zeit. Freilich beginnen wir meist erst nachmittags mit der Arbeit, diese geht dann aber oft bis spät abends. Dabei bleibt Hausarbeit und Freizeit oft auf der Strecke. Ich würde nicht sagen, dass es zu viel ist, denn ich denke wenn man in einer fremden Umgebung ist, ist Langeweile fatal. Letzten Monat waren wir die ersten 2 Tage in Wien um Aleks zu seinem Fernbus zu bringen. Als wir am Dienstag Abend zurück kamen, fing am Mittwoch Morgen wieder die Arbeit an. Wir mussten an der Garaz eigenen T-shirt Maschine T-shirts bedrucken. Dies war sehr interessant da wir so endlich einmal die T-shirt Maschine in Aktion sehen konnten. Unsere Arbeitswoche beginnt meist mit den beiden freien Tagen, die wir haben da wir ja auch am Wochenende arbeiten. Teilweise haben wir aber auch dort Termine, die sich eben nicht verschieben lassen. Am Mittwoch beginnt die Arbeitswoche dann, mit der Planung der Arbeitswoche in einer Besprechung mit Roman. Meist räumen wir dann noch den Club auf und putzen ihn. Am Mittwochabend ist ein Männerhauskreis, denn wir manchmal besuchen. Am Donnerstag machen wir einen Deutschkonversationskurs. Dazu kommen 4-5 Mädchen die meist zurzeit Abitur machen zu uns in Garaz und wir sprechen dann mit ihnen Deutsch. Meist kaufen wir am Donnerstag auch bei Tesco für Garaz ein, dann schleppen wir wieder Eis, Schlagsahne, Bananen und manchmal auch Granko (tschechischer Kakao) in Garaz. Der Klub verbraucht immerhin pro Abend etwa je 3l Schokoladen- und Vanilleis, 5-6 Bananen, und 3l Sahne. Desweiteren werden noch einige Liter Kofola und Milch verbraucht, die ich allerdings nur schwer beziffern kann da sie in großen Mengen eingekauft werden. Am Freitag geht dann der harte Teil der Woche endlich los. Am Freitagabend öffnet dann der Club, indem wir dann meist bleiben da wir am Ende abschließen müssen. Oft sprechen wir dann mit den Leuten ,die grade da sind. Teils entwickeln sich dann gute Gespräche über Politik, Flüchtlingen und Land. Der Samstag läuft ähnlich ab wie der Freitag. Am Sonntag gehen wir morgens manchmal in die Kirche, obwohl das Aufstehen teils schwer fällt da wir am Samstag ja so lange im Club arbeiten waren. Nachmittags findet alle 2 Wochen der Slovo statt. Dies ist ein Jugendgottesdienst der allerdings auch oft von älteren Menschen, die morgens nicht im Gottesdienst der Kirchengemeinde waren, besucht wird.

An sich ist die Arbeit sehr abwechslungsreich, obwohl wir uns am Anfang in diese Unterschiedlichkeit ein finden mussten

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