Konfifreizeit in Veľký Slavkov- Christof

Am Donnerstag, dem 10. September starteten wir auf eine Konfirmandenfreizeit in der Nähe von Poprad. Dazu mussten wir den Zug von Dolny Kubin nach Kralovany benutzen (ein Bummelzug auf einer schlecht ausgebauten Strecke). In Kralovany stiegen wir in den stark verspäteten Fernzug in Richtung Kosice um. Die Bahnhöfe in der Slowakei sind bis auf wenige Ausnahmen ohne einen Bahnsteig für jedes Gleis. Vielmehr ist es so, dass es am Bahnhofsgebäude meist einen wirklichen Bahnsteig gibt von dem man nach Einfahrt des benötigten Zuges, über die Gleise zu jenem geht.

Kravolany

Im Zug konnten wir erstmalig die slowakische Landschaft mit ihren hohen Bergen und vielen mittleren Städten bewundern. In Poprad angekommen wurden wir mit dem Auto abgeholt und fuhren nach Velky Slavkov. Dort ist ein Ferienheim des SEM´s, das in den 90´er Jahren in Workcamps durch slowakische und deutsche (vom EJW) Ehrenamtliche gebaut wurde. Das Jugendheim zeigt in positiver Weise zu was ehrenamt und die Kooperation des EJW und des SEM´s in der Lage sind.

Am Abend des Tages konnten wir erstmalig slowakische Worshipsongs hören und singen. Am Freitag frühstückten wir auf typisch slowakische Freizeitweise. Dabei gab es Brötchen mit einem milchig sahnig würzigen Brotaufstrich und dazu Rohkost-Gemüse. Danach hatten wir die Wahl ob wir in den Aquapark schwimmen gehen wollen oder doch lieber wandern in der Tatra. Ich entschied mich für den Aquapark, (im Wasser braucht man keine Sprache um zusammen Spaß zu haben), Benny dagegen eigentlich für das wandern. Da Benny nach dem Mittagessen noch auf verschieden Musikinstrumenten spielte, wurde er vergessen und war den ganzen Mittag mit 2 Konfirmandinnen in Velky Slavkov alleine. Wäre so etwas bei uns auch passiert? Das ein Mitarbeiter ohne wirkliche Funktion vergessen wird ist ja noch nachvollziehbar, für ihn hat ja keiner Verantwortung, aber das Konfirmanden vergessen werden ist ja nach deutschen Maßstäben doch eher der schlimmste Fall. Vor allem waren auch zu jeder angereisten Konfirmandengruppe der Pfarrer dabei , müsste dieser den nicht merken wenn 2 seiner Schützlinge fehlen. Grundsätzlich finde ich die Tatsache, dass die Konfirmandenpfarrer dabei waren gut. So konnten sich auch mit uns interessante Gespräche mit den Pfarrern entwickeln und es entsteht kein Spalt zwischen Jugendarbeit und  Konfirmandenunterricht um.

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Rückfahrt – Blick aus dem Zugfenster

Am nächsten Tag fuhren wir wieder nach Hause. Dies mal benutzten wir den Bus von Ruzomberok (zu deutsch Rosenberg) nach Dolny Kubin.

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Auch die Gitarre findet im Bus irgendwie Platz

Dies sollte nicht unser letzter Auffenthalt in Velky Slavkov sein.

 

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An typischen Konfispielen mangelt es auch hier nicht

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Ein Gedanke zu „Konfifreizeit in Veľký Slavkov- Christof“

  1. Sehr schöner Beitrag, bin auch gerade in der Slowakei. Wart ihr schon auf dem Krivan, echt geiler Berg die letzten par Meter muss man halt eher klettern wie wandern

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